Unser Berryl wurde am 06.02.2017 11 Jahre alt!

Es war die Wurfwiederholung von der jungen Züchterin Clarisse Vigneron mit unserem Ch. Wyatt Earp vom Riesrand & Terre de Reve New Black Bear Familys.

Elf Welpen wurden aufgezogen und im Wurf waren sieben Rüden! War der erste Wurf schon wunderschön, so beschlossen wir Clarisse zu besuchen, um uns die Welpen an zusehen. Einen brauen Rüden haben wir sofort ins Herz geschlossen, der den besonderen Namen Berrylium bekam. Was war er für ein süßer Welpe mit dicken Pfoten und einem kräftigen Kopf, dicke Schnauze und wunderschönen Augen!

Wir besuchten damals sehr viele Ausstellungen im In und Ausland und unser Berryl war immer dabei, er genoss es sich im Ring zu zeigen. Dass er dabei sehr erfolgreich war, kann man an seinen vielen Champion Titeln sehen. Selbst mit neuneinhalb Jahren war es möglich, dass er auf der Ausstellung in Treuen Rassebester "BOB" wurde. Die Richterin Frau Traushnig-Payer beschrieb ihn mit folgenden Worten: "Auch für mich war es ein beeindruckendes Erlebnis einen Veteranen zu sehen, der nicht nur eine kraftvoll harmonische Bewegung zeigte, sondern hierbei auch eine Würde und einen Adel vermittelte, der diese Rasse in besonderem Masse auszeichnet!"

Er ist ein Rüde mit einer wunderbaren Körpersprache, nie gab es Probleme und er ist immer noch einzigartig mit seiner Erziehungsmethode bei unseren Welpen.

Viele seiner Nachkommen haben das Imposante und den ausgeglichenen Charakter von ihm geerbt.

Nie war unser Berryl krank oder hatte  ein Problem mit der Haut, was man den Braunen ja gerne nachsagt.......

Er ist heute noch, im Alter von elf Jahren, ein stattlicher Rüde mit einem einzigartigem Charisma!

Wir genießen es ihn in unserem kleinen Rudel zu haben und wünschen ihm noch einige Zeit, vielleicht auch Jahre, dass er bei weiterhin guter Gesundheit bei uns bleibt.

Herzlichen Glückwunsch lieber Berryl

Evi & Gerd Grosshauser

Mitgliederbrief
 
Abschiedsbrief von unserer ehem. Landesgruppenleiterin
Sandra Thaler

 
 
Einladung zu dem 1. Züchterseminar zu unten angeführtem Thema
 

Untersuchungen zur verminderten Fruchtbarkeit bei Neufundländern

 

In den letzten Jahren werden wir in der Chirurgischen und Gynäkologischen Tierklinik der LMU München immer häufiger mit Fruchtbarkeitsproblemen bei Neufundländern konfrontiert. Besorgte Besitzer stellen uns Hündinnen und Rüden vor oder wir werden von deren Haustierärzten zu Rate gezogen. Dies nahmen wir als Anlass zur Planung einer Studie, deren Zielsetzung es ist, Ursachen für die sinkende Trächtigkeitsrate zu finden und mögliche Behandlungsansätze zu finden.

Für diese Studie sind wir natürlich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen als Züchter angewiesen. Wir freuen uns Ihnen auf diesem Weg erste Information über das Vorhaben vorstellen zu dürfen. Selbstverständlich wird alles streng vertraulich gehandhabt. In unserer Klinik ist nur ein kleiner Arbeitskreis bestehend aus Fachtierärzten für Fortpflanzung und Dipl. ECARs (europäischer Fachtierarzt-Abschluss) mit den Auswertungen vertraut. Die Untersuchungen können weitestgehend in Zusammenarbeit mit dem Haustierarzt durchgeführt werden.

 

Der erste Studienabschnitt sollte vor allem familiäre Zusammenhänge (anhand der Abstammung) klären. Ein zweiter Schritt wäre dann die Untersuchung der Hündinnen, die schon ein spezifisches Problem haben. Zum Beispiel könnte man hier alle Hündinnen untersuchen, die von zwei unterschiedlichen Rüden gedeckt und nicht trächtig wurden. Die Besitzer dieser Hündinnen müssten zusätzlich den Anamnesebogen ausfüllen. Zeitgleich würden auch Rüden untersucht werden, bei denen zuvor tragende Hündinnen leer blieben. Um Untersuchungsergebnisse bewerten und vergleichen zu können ist es zusätzlich nötig, die Untersuchungen bei einigen fertilen Hunden durchzuführen.

 

Wir bedanken uns recht herzlich für Ihr Interesse und freuen uns auf die hoffentlich „fruchtbare“ Zusammenarbeit.

 

 

Dr. Beate Walter (Dipl. ECAR, FTÄ Fortpflanzung) & Dr. Christiane Otzdorff (Dipl. ECAR)

 

Hier kommen sie zu dem Anamnesebogen
 
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